Bewässerungssystem im Garten

Präzise Bewässerung.
Gesunde Grünflächen.

Fachthema

Bewässerungsplanung

Welche Systeme es gibt, wie sie funktionieren und worauf es bei der Planung ankommt.

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Systemtypen im Überblick

Die Wahl des Bewässerungssystems hängt von der Flächengröße, der Bepflanzung und den Nutzungsgewohnheiten ab.

Tropfschlauch mit gleichmäßigen Tropfern, Nahaufnahme

Tropfbewässerung

Wasser wird direkt an die Wurzelzone abgegeben. Geringe Verdunstung, präzise Dosierung. Ideal für Beete, Hecken und Kübelpflanzen.

  • Tropfschläuche mit integrierten Tropfern
  • Einzeltropfer für Kübel und Töpfe
  • Auch für Hanglagen geeignet
Versenkregner auf Rasenfläche am Morgen

Versenkregner

Versenkte Sprinkler für Rasenflächen. Im Betrieb fahren sie aus und beregnen die Fläche gleichmäßig. Im Ruhezustand sind sie nicht sichtbar.

  • Verschiedene Reichweiten und Wurfweiten
  • Drehregner oder Festdüsen
  • Geeignet für große Rasenflächen
Steuerungstechnik

Steuergeräte

Das Herzstück jeder automatischen Anlage. Steuergeräte regeln, welche Zone wann und wie lange bewässert wird.

  • Einfache Zeitschaltuhr für kleine Anlagen
  • Mehrzonensteuerung für komplexe Systeme
  • Modelle mit Regensensor erhältlich
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Zoneneinteilung

Eine der wichtigsten Planungsentscheidungen ist die Einteilung in Bewässerungszonen. Rasen und Beete haben unterschiedliche Wasserbedarfe und sollten deshalb getrennt gesteuert werden.

Auch die Himmelsrichtung spielt eine Rolle: Eine Fläche in der Mittagssonne verdunstet schneller als eine im Halbschatten. Wir berücksichtigen diese Unterschiede bei der Zonenplanung.

Typische Zonen in einem Privatgarten:

  • Rasenfläche
  • Gemüsebeet
  • Staudenbeet oder Hecke
  • Kübel und Terrassenpflanzen
Zone A
Rasen
Zone B
Beete
Zone C
Hecke
Zone D
Kübel
Steuergerät
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Saisonale Aspekte

Eine Bewässerungsanlage hat einen Jahresrhythmus. Dieser muss bei der Planung berücksichtigt werden.

Frühjahr

Inbetriebnahme nach dem Winter. Druckprüfung, Steuerungseinstellung, Sichtprüfung aller Düsen und Tropfer. Die Anlage wird auf die Vegetationsperiode vorbereitet.

Sommer

Betriebsphase. Bei langen Trockenperioden kann eine Anpassung der Bewässerungszeiten sinnvoll sein. Wir sind für Rückfragen erreichbar.

Herbst

Vorbereitung auf den Winter. Bewässerungszeiten werden reduziert, da der Pflanzenbedarf sinkt. Termin für die Winterabsicherung wird vereinbart.

Winter

Winterabsicherung: Druckluftentleerung aller Leitungen, Schließen der Hauptventile, Schutz frostgefährdeter Bauteile. Die Anlage ruht sicher bis zum Frühjahr.

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Materialien und Qualität

PE-Leitungen

Polyethylen-Rohre sind UV-beständig, frostresistent und langlebig. Sie eignen sich für unterirdische Verlegung und halten auch bei schwankenden Temperaturen ihre Form.

Magnetventile

Jede Zone wird über ein Magnetventil geschaltet. Qualitätsventile arbeiten präzise und sind wartungsarm. Wir setzen auf bewährte Hersteller aus dem Fachhandel.

Filter und Druckregler

Vor den Tropfschläuchen werden Filter eingebaut, die Verstopfungen durch Schwebstoffe verhindern. Druckregler sorgen für einen gleichmäßigen Betriebsdruck.

Regensensoren

Ein Regensensor unterbricht die Bewässerung automatisch, wenn ausreichend Niederschlag gefallen ist. Das verhindert Überwässerung und schont Ressourcen.

Fragen zur Planung?

Wir erklären gerne, welches System für Ihre Fläche geeignet ist. Einfach anfragen.